Internationale Ministrantenwallfahrt nach Rom 2010
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Am  29.07.2010 starteten 19 Ministranten und 2 Gruppenleiter unserer Pfarrei vom Leinefelder Busbahnhof aus zur Ministrantenwallfahrt nach Rom.

 

 

Internationale Ministrantenwallfahrt nach Rom 2010

Am 29.07.2010 starteten 19 Ministranten und 2 Gruppenleiter unserer Pfarrei vom Leinefelder Busbahnhof aus zur Ministrantenwallfahrt nach Rom. Die Reise begann mit einem Aussendungsgottesdienst im Erfurter Dom. Von dort aus fuhren 472 Ministranten unseres Bistums mit 45 Gruppenleitern aufgeteilt auf 11 Reisebusse nach Rom.

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Nach ca. 24-stündiger Fahrt bezogen wir unser Quartier im ****Hotel Ergife in komfortablen Doppelzimmern und einem Dreibettzimmer. Bis zur Kennlernrunde aller Gruppen, blieb den Ministranten genügend Zeit, zur Erkundungstour im Hotel. Anschließend nahmen wir unser Abendessen (wie jeden Abend) in einem großen auswärtigem Speisesaal ein (15-minütiger Fußweg). Morgens und Abends fand gruppenbezogen ein kurzer Gebetskreis statt. Bettruhe war stets angekündigt für 22.30 Uhr.

Unser Frühstück im Hotel erwies sich als typisch italienisch: spartanisch für uns Deutsche bei Weizenbrötchen und Croissants. Nach dem Frühstück erwartete uns am Samstag eine Kirchenwallfahrt, natürlich zu Fuß. Das hieß für uns Gruppenleiter, ein Stadtplan war von nun an der wichtigste Begleiter. Dieser führte uns zunächst zur U-Bahnstation. Allein diese 20 Minuten waren schon spannend und zeigten uns sogleich, dass die Verkehrsregeln in Italien doch sehr von den unseren abweichen. So kommt es schon mal vor, dass Fahrzeuge direkt vor der Ampel und krönend natürlich auf einem Zebrastreifen geparkt werden und man als Fußgänger kopfschüttelnd und schulternzuckend nach neuen Wegen sucht die Straßen zu überqueren.

Gefragt waren hier also Schnelligkeit und lebensmüde Gruppenleiter, die unter dem Einsatz ihres Lebens den Verkehr kurzzeitig abbremsten. Verluste diesbezüglich hatten wir, wenn mitunter recht knapp, nicht zu verzeichnen.
In der ersten Kirche Santa Maria Maggiore begann unsere Wallfahrt stets knie- und schulterbedeckt mit unserem Bischof  Dr. Joachim Wanke.


Weitere Stationen der Kirchwallfahrt waren San Lorenzo, Santa Croce, San Giovanni in Laterano und letztens San Sebastiano mit gemeinsamen Abschluss.Die Kirche St. Paolo lag quasi auf unserem Weg.


Der Grund für das zeitweise tragen der Rucksäcke auf der Brust ergab sich aus Angst vor Taschendieben. So kann man in Italien die Deutschen schon von weiter Ferne erkennen. Nach kurzer Erholung fuhren wir ein kleines Stück mit der U-Bahn und besichtigten das Kolosseum.


Unser Mittag nahmen wir an einem Imbisswagen ein. Der Name Platatine Hamburger Wurstel? versprach viel, hatte wenig zu bieten und machte uns trotzdem satt.


Und weil bis zur Metro so manche Sehenswürdigkeit auf dem Weg lag, gönnten wir uns den Blick auf einen exorbitanten Brunnen Roms, dem Trevi-Brunnen.


Direkt neben dem Brunnen gibt es eine Eisdiele mit köstlichstem Sahneeis.Anschließend kehrten wir zum Hotel zurück.
Nach kurzer Verweildauer im Hotel erfolgte der Bustransfer zum Santuario Madonna del Divino Amore mit einem Bistumsfest, Picknick und einer Hl. Messe. Ca. 21.00 Uhr erfolgte mit den Bussen die Rückfahrt zum Hotel.


Den Montag besaßen wir zur freien Gestaltung. So begann der Tag für unsere Gruppe mit spätem Frühstück.
Unsere anschließende U-Bahnfahrt endete am Piazza Bella Repubblica mit Verschnaufpause am dortigen Brunnen.
Als Wunsch unserer Gruppe stand der Besuch im hardrock-Cafe auf der Liste ganz weit oben. Was sollen wir sagen, gesucht und natürlich gefunden.


Zum Mittag spürten wir einen Mc Donald´s auf, kamen unserem Appetit nach und sind dabei zu dem Entschluss gekommen: ? ach nee, macht mal selbst Eure Erfahrungen. Der Poolbesuch im Hotel füllte den Rest des Nachmittages und bot allen einen angenehmen Ausgleich zur großen Hitze. Nach dem Abendessen fuhren wir noch einmal gemeinsam als Gruppe mit der U-Bahn in die Stadt hinein, um in der Abenddämmerung die Spanische Treppe zu bewundern. Inzwischen war die Stadt jedoch recht überfüllt und viele Ministranten waren mit dem gleichen Ziel unterwegs. Wir zogen durch die Straßen Rom´s und unser Schlachtruf: "1 und 2 und 3 und 4, aus vier Dörfern kommen wir, we will we will rock Rom. Pizza, Papst und Petersdom, dieses Jahr sind wir in Rom, we will we will rock Rooooooooooom!" hallte durch die Straßen in Form eines Wettstreites mit anderen Gruppen und kündigte uns schon aus weiter Ferne wieder im Hotel an. Äußerst diszipliniert tauchte unsere Gruppe 9 anschließend in ihren Gemächern zur Nachtruhe ab. Das musste an dieser Stelle lobend erwähnt werden!!!
Am Dienstag machten wir uns auf den Weg zum Petersplatz, um den Petersdom zu besichtigen. Wir fädelten uns in die riesige Warteschlange ein.


Ab 17.00 Uhr fand auf dem Petersplatz ein Internationales Treffen aller Ministranten statt und wir tauchten ein in die riesige Menschenmenge.
Gegen 20.30 Uhr erfolgte die Rückfahrt zum Hotel mit den Bussen.


Mittwoch, unser letzter Tag in Rom begann schon recht früh um 6.30 Uhr mit dem Verladen des Gepäcks in unsere Reisebusse. Um 6.25 Uhr wurden noch die beiden letzten unserer Gruppe geweckt, die anscheinend nicht abreisen wollten, aber mit mussten!!!
Wir machten uns nun ein letztes Mal auf den Weg zum Petersplatz zur Generalaudienz mit unserem Papst Benedikt XVI.


PapstPapst

Anschließend traten wir unsere weite Heimreise zurück nach Deutschland an.
Was sollen wir sagen, eine wunderschöne Woche hier in Rom liegt hinter uns. Unsere Gruppe 9, gemischt aus fünf Reinholterödern, sechs Bodenrödern, fünf Steinbächern, drei Westhäusern und uns beiden Gruppenleitern aus Steinbach und Bodenrode hat sich gemeinsam aufgemacht, die Wege, Kirchen und Sehenswürdigkeiten Rom´s zu erkunden. Wir, ein Teil der Glaubensgemeinschaft auf dem Petersplatz. ?.
Die internationale Ministrantenwallfahrt fand unter dem Motto ?Aus den wahren Quellen trinken? statt. Wie oft löschten wir unseren Durst an den zahlreichen Trinkbrunnen Rom´s. Bei Temperaturen über 30° Celsius spürten wir, wie angenehm belebend und kühl das Wasser war. Wasser bedeutet Leben und ohne Wasser gibt es kein Leben. In Rom erlebten wir, hautnah Weltkirche, das wir nicht allein sind mit unserem Glauben an Gott. Unsere Ministranten erfuhren es hier ganz bewusst, dass es sich lohnt auf Gottes Wegen zu gehen und ihn jeden Tag zu suchen, dass es sich lohnt sein Leben nach christlichen Werten auszurichten. Es waren wunderbare, aber auch anstrengende Tage. Unsere Gruppe trat als eine verschworene Gemeinschaft auf und hatte viel Spaß. Wir als Gruppenleiter sind sehr dankbar für die Erfahrungen, die wir mit ihnen sammeln durften. Wir haben tolle Kinder in unseren Gemeinden und können zu Recht stolz auf sie sein. An dieser Stelle nochmals aufrichtigen Dank für Euren Dienst in der Kirche.

Durstige am BrunnenAbschiedsfoto

Gereon Achtermaier
Nicole Weidemann
 

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